Am 29. November 2007 veranstaltet die WhereGroup im Universitätsclub die erste Where2B-Konferenz. Sie bietet die Möglichkeit, sich über innovative GI-Systeme zu informieren und sich aktuelle Lösungen von Anwendern präsentieren zu lassen.
Bei der Auswahl der Vorträge wurde darauf geachtet, einen breiten Querschnitt durch die verschiedenen Einsatzfelder von Open Source Software zu geben. In drei Vortragsblöcken werden Präsentationen zu Standards und Geodateninfrastrukturen, Geoportalen und Stadtplandiensten sowie Fachanwendungen angeboten.
Als Beispiele für die hochkarätigen Referenten seien Martin Klopfer (Director European Programs, OGC Europe), Dr. Jörg Kurpjuhn (GDI Rheinland-Pfalz) oder Shah Saad Azfar (DKV Euro Service) genannt. In einer Keynote wird außerdem Dr. Ulrich Ziegenhagen (Wirtschaftsförderung Stadt Bonn) die Geo-Business-Region Bonn vorstellen.
Parallel zu den Vorträgen finden zwei kostenlose Workshops zu den Themen "Aufbau einer GDI mit Freier Software" und "Einführung in freie Desktop GIS" statt, die die Möglichkeiten von Open Source und Freier Software an konkreten Beispielen beleuchten.
Die Where2B-Konferenz ist für alle Teilnehmer kostenfrei. Für das leibliche Wohl ist während der gesamten Veranstaltung gesorgt. Ein detailliertes Programm und weitere Details finden Sie unter: http://www.where2b-conference.com
Vom 17. bis 19. März 2009 präsentiert sich die Open Source GIS Branche in Hannover auf der FOSSGIS 2009, der größten deutschsprachigen Anwenderkonferenz für Freie Geo-Informationssysteme und Freie Geodaten.
Veranstalter ist der FOSSGIS e.V., der seit Ende 2008 im deutschen Sprachraum die Vertretung der Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) übernimmt.

Da die Anzahl der Plätze für die Workshops und die Abendveranstaltung begrenzt und die Zahl der Interessenten hoch ist, bitten wir um baldige Anmeldung.
Eine Vielzahl von Anwenderberichten richtet sich gleichermaßen an Entscheider, Anwender und Entwickler. Das Themenspektrum reicht dabei von Geoprozessierung und Linux-Migrationen im GIS-Umfeld über kommunale GDI, Metadaten und INSPIRE sowie Freien Geodaten bis zu Cloud Computing und anwendungsspezifischen Vorträgen aus Forschung, Lehre und Praxis. Die Referenten der WhereGroup werden Sie über die Themen RESTful Web Services, Sicherheitsarchitekturen in Geodateninfrastrukturen und INSPIRE informieren. Darüber hinaus stellen wir Ihnen den Tourenplaner aus Rheinland-Pfalz sowie das KOSIS Portal vor.
Im Mittelpunkt der Workshops stehen zahlreiche aktuelle Produkte aus den Bereichen Desktop und WebGIS. Neben den weitverbreiteten Klassikern im WebGIS Bereich wie
Mapbender, UMN MapServer, GeoServer und OpenLayers stehen auch leistungsfähige DesktopGIS wie QGIS und gvSIG auf dem Programm.
Neben den Software-Produkten gibt es auch eine Reihe von Workshops zu übergeordneten Themen wie Metadaten, Sicherheit von Webdiensten, Geodateninfrastrukturen, die Nutzung von ALKIS-Daten über das PostNAS-Projekt, INSPIRE sowie Web Processing Dienste.
Die Teilnahmegebühr der Workshops beträgt 100,-€ pro Person und Workshop. Die Einnahmen der Workshops gehen wie auch die Jahre zuvor vollständig in die Finanzierung der Konferenz ein.
Am Mittwoch Abend wird ein Mapbender Anwendertreffen stattfinden. Dies bietet die Möglichkeit, die Entwicklung der Anwendungen kennen zu lernen und direkten Kontakt zu den Entwicklern der Projekte zu bekommen. Am Freitag den 20. März wird zusätzlich in Hannover ein Mapbender Entwicklertreffen organisiert, weitere Informationen im Mapbender IRC Kanal Montags um 17:00.
Interessenten können sich auf der Webseite der FOSSGIS 2009 informieren und für den Besuch der Anwenderkonferenz anmelden. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Registrierung ist allerdings notwendig, da wieder über 500 Teilnehmende erwartet werden.
Weitere Informationen unter: http://www.fossgis.de/konferenz
Die Behinderten-Gemeinschaft Bonn e.V. hat in Zusammenarbeit mit der WhereGroup einen Online-Stadtführer für Menschen mit Behinderung konzipiert und erstellt.
Die Anwendung enthält Informationen über barrierefreie Einrichtungen, die über eine interaktive Stadtkarte selektiert und visualisiert werden. In der auf OpenStreetMap (OSM) basierenden Lösung werden Informationen nach dem Wiki-Prinzip von den Nutzern selbst eingestellt und gepflegt, eine redaktionelle Überarbeitung durch die BG gewährleistet Qualität und Aktualität der eingegebenen Daten.
Interaktive Technologien bieten vor allem Menschen mit Behinderung neue Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und der Beteiligung am öffentlichen Leben. Das Internet ist dafür eine ideale Plattform. Mit dem vorliegenden Projekt sind die bisher nur im Buchformat erhältlichen Informationen nun dauerhaft, aktuell und komfortabel abrufbar. Registrierte Nutzer können die dargestellten Inhalte auch ergänzen bzw. aktualisieren. Dieser kollaborative Charakter gibt erstmals Nutzern und Interessierten ein Werkzeug an die Hand, um eigenständig Einrichtungen hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit zu bewerten und diese Informationen weiterzugeben.
Die Kartenbasis stammt von der Stadt Bonn und wurde vom Kataster- und
Vermessungsamt in Form eines Webdienstes unbürokratisch zur Verfügung gestellt. Darüberhinaus wurden als Hintergrundkarten die Geodaten des OpenStreetMap-Projektes eingebunden. OSM ist eine weltweite Datensammlung, ein Wiki mit geografischen Daten, die unter einer freien Lizenz stehen. Ein Grundstock an Daten über barrierefreie Einrichtungen wurde von der BG zur Verfügung gestellt. Diese Kombination aus amtlichen Daten, freien Kartenwerken und persönlichen Erfahrungswerten von Menschen mit Behinderungen ist dabei der ausschlaggebende Faktor, um eine innovative und sinnvolle Anwendung zu gewährleisten.
Das System wird in Kürze für die öffentliche Nutzung freigeschaltet.